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Pokal-Aus: Das Achtelfinale ist Endstation für die HSG

Das Jahr 2018 begann für die HSG Kreuzberg mit dem Achtelfinale des Berliner Pokals. So weit war die Spielgemeinschaft in diesem Wettbewerb schon lange nicht mehr gekommen – ein schöner Erfolg also für den Stadtligisten von Trainer Christian Löwe. In der Runde der letzten 16 allerdings wartete nun ein schwerer Brocken: der zwei Klassen höher spielende Verbandsligist SG OSF Berlin II.

In der gut besuchten Flatowhalle eröffneten die mit einer voll besetzten Bank angetretenen Gastgeber die Partie mit einem Treffer von Helge Eissing. Das 1:0 sollte allerdings auch die letzte Führung der HSG gewesen sein, am Ende hieß es 24:38 (12:20).

Der Verbandsligist aus Schöneberg wurde seiner Favoritenrolle über 60 Minuten gerecht. Bereits in den Anfangsminuten war der Klassenunterschied sichtbar. Während Kreuzberg seine Tore mit großem Kraftaufwand herausspielen musste und dabei sowohl seine Außen- als auch die Kreisspieler meist übersah, spulten die Gäste ihre Spielzüge mit großem Tempo und sehr ballsicher ab. Die Kreuzberger Deckung agierte zu passiv und individuell, so dass Schöneberg ohne großen Aufwand zu schnellen Toren kam.

Trotz schöner Einzelaktionen von Eissing und Simon Delserieys (Foto, l.) stand es nach 20 Minuten bereits 7:15 für den Verbandsligisten. Bis zur Pause entwickelte sich ein munteres Hin und Her, bei dem beide Teams noch Torchancen liegen ließen. Bei einem Gegenstoß erwischte ein Schöneberger dann Eissing mit einem Schlag ins Gesicht, so dass der effektivste Kreuzberger Angreifer für den Rest des Spiels mit einer Gesichtsverletzung auf der Bank bleiben musste. Mit einem 12:20 ging es in die Pause – ein Ergebnis, dass die Kräfteverhältnisse durchaus widerspiegelte.

Für den zweiten Abschnitt gab Trainer Löwe seinen Akteuren mit auf den Weg, zumindest einige Kombinationen zu spielen und ein wenig Spielfreude zu entwickeln. Zahn Minuten hielt die HSG dann mit, es gab auf beiden Seiten sehenswerten Kombinationen und Treffer zu sehen. Endlich spielte die HSG auch über den Kreis und die Außen. Während einer Zwei-Minuten-Strafe für die HSG aber gelang den Gästen eine Trefferfolge, aus acht Toren Abstand wurden zwölf, die Partie war endgültig entschieden, und die HSG beschränkte sich bis zum Schlusspfiff größtenteils auf Einzelaktionen im Angriff.

Am Ende hieß es 24:38, und es rissen gleich zwei Serien. Zum einen verlor die HSG wettbewerbsübergreifend nach fünf Spielen wieder eine Partie. Zum anderen verwarf Felix Walther den ersten Siebenmeter seit seiner Rückkehr im November. Nun gilt es den Schalter mit Blick auf das Meisterschaftsspiel gegen den Tabellenführer am kommenden Sonntag umzulegen, um sich in der Liga unter den Top vier zu etablieren.

Für die HSG Kreuzberg spielten: Kauder, Wenzel; Walther (2/1), Zimmermann, Eissing (4), Schnitzler, Knippig (1), Markgraf, Schwarze (1), Bruchmann (6), Delserieys (4), Canonne (3), Leciejewska (2), Philipp (1).

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