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Es lindnert in Kreuzberg

Created by Thorsten Jungholt |

Gelegentlich denkt die Duden-Redaktion darüber nach, neue Wörter aus dem alltäglichen Gebrauch in ihr Lexikon der deutschen Sprache aufzunehmen. So kursiert beispielsweise seit einigen Monaten das bis dato unbekannte Verb „lindnern“. Seit der FDP-Vorsitzende Christian Lindner die Sondierungsgespräche über eine Jamaika-Koalition abbrach, versteht man darunter das Verhalten, etwas auf die letzte Sekunde überraschend platzen zu lassen.

Auch bei der HSG Kreuzberg lindnert es. Allerdings messen wir diesem Neu-Verb eine etwas andere Bedeutung bei. Bei uns heißt es: einfach gut Handball spielen. Verantwortlich für die Einführung des Lindnern ist ein Mann namens Dominic Lindner (Foto), der vor einigen Wochen über Hamburg den Weg aus dem wunderschönen Ostfriesland nach Berlin fand. In seinen ersten drei Spielen markierte Lindner, früher für OHV Aurich aktiv, gleich einmal 19 Tore für die dritte und vierte Mannschaft der HSG – ein fantastischer Einstand.

Sein Debüt feierte er bei der vermeidbaren 24:25 (14:12)-Niederlage der HSG IV gegen SG AC/Eintracht II 24:25 (14:12). Es folgten ein 35:21 (18:9)-Erfolg der Vierten bei VfV Spandau IV und ein 28:26 (13:12) der HSG III bei SG Ajax Altglienecke – eine Partie, in der auch Mario Stenzel groß auftrumpfte.

Für die HSG III spielten gegen Ajax: Wenzel, Thiele; Kannape (1), Stenzel (7),  Grahl, Wieser, Ferrari (2), Wahba (3), Leciejewska (2), Lindner (6), Schmidt (7/4), Mues,

Für die HSG IV spielten gegen Spandau: Grahl, Behrens; Becker (4), Gressel (7/1), Hill (2), Schnieders (2), Schwalba (1), Hinz (4), Ferrari (3), Lindner (10), Ebert (2), Dieckelmann.

Für die HSG IV spielten gegen Eintracht: Grahl, Behrens; Becker (3), Jungholt (2), Staß, Geslain (4), Gressel (7/2), Hill (2), Dohmen, Schwalba (1), Ferrari, Lindner (3), Ebert (2), Dieckelmann.

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