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Wenn Strafwürfe eine Strafe sind

Created by Thorsten Jungholt |

Der Siebenmeter ist ein Strafwurf beim Handball. Er wird durch das regelwidrige Vereiteln einer klaren Torgelegenheit verursacht. Dies kann ein Foulspiel oder auch eine Abwehraktion im 6-Meter-Torraum sein. Keiner der anderen Spieler darf sich während des Siebenmeterwurfs innerhalb des 9-m-Bereichs aufhalten. Es sind nur Torhüter (Foto) und Werfer beteiligt.

Der Siebenmeter wird vom Schiedsrichter mit einem Pfiff eingeleitet. Ab diesem Moment hat der Werfer drei Sekunden Zeit, um auf das Tor zu werfen, wobei Wurftäuschungen erlaubt sind. Bis zum Wurf muss mindestens ein Fuß am Boden bleiben. Bewegungen des Fußes auf der Stelle sind dabei erlaubt, er darf die 7-m-Linie allerdings nicht berühren oder überschreiten. Der Werfer oder ein Mitspieler darf den Ball erst wieder berühren, wenn er zuvor das Tor (Pfosten oder Latte) oder einen gegnerischen Spieler (Torwart, Foto!) berührt hat.

Der Torwart (Foto!!) darf, bevor der Ball die Hand des Werfers verlassen hat, nicht mehr als vier Meter vor seiner Torauslinie stehen. Diese Grenze wird durch einen 15 cm langen Strich parallel zur Torlinie angezeigt.

Soweit Wikipedia. Ergänzen ließe sich noch: Es ist das Ziel des Werfers, den Ball am Torwart (Foto!!!) vorbei im Tor unterzubringen. Diese Feinheit allerdings vergaß die HSG III bei ihrer Heimpartie gegen BSC Rehberge, jedenfalls in sieben von elf Fällen. Jeder Strafwurf, so lässt sich das zusammenfassen, war eine Strafe – allerdings nicht wie von den Schiedsrichtern gedacht für Rehberge, sondern für die HSG. Weil auch der eine oder andere Gegenstoß nicht verwertet werden konnte, verloren die Kreuzberger das Spitzenspiel der Bezirksliga B mit 24:25 (11:9).

Deutlicher klarer ging zuvor das Spiel der HSG IV gegen SCC II in der Kreisliga aus. Die beiden vergebenen Siebenmeter waren da nicht wirklich entscheidend, die Angriffsleistung beim 15:24 (7:12) genügte insgesamt nicht den Anforderungen eines Spitzenteams.  Lediglich Stefan Hasler verbuchte eine ordentliche Ausbeute.
 

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